November 2, 2004
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Software

Die LaserGraver-Systeme für die Computer-to-Plate Technologien sind mit dem Software-RIP FlexWorks ausgestattet. Dieses Softwarepacket stellt eine Kombination vom konventionellen RIP PostScript mit den starken Instrumenten zur Arbeit mit den rasterisierten Bitmap-Bildern (den sogenannten Digitalfilmen). Deshalb ist FlexWorks eine Software offenen Typs und zu allen Druckvorbereitungssystemen kompatibel.

Die Input-Information vom Druckvorbereitungssystem kann im Format PostScript übergeben werden. Deshalb ist hier die volle Kompatibilität mit einer ganzen Reihe von konventioneller Druckvorbereitungdsoftware für Mac und PC (wie FreeHand, Illustrator, Photoshop, CorelDRAW, QuarkXPress) und mit Spezialsystemen für das Verpackungsdesign gewährleistet. Die Feineinstellung für den Plattenherstellungs- und Druckprozess ist vorgesehen. Der Bediener hat die Möglichkeit, die Frequenz und den Winkel des Screening einzustellen, die Rasterpunktform auszuwählen, die erforderliche Verzerrung und Maßstabierung des Bildes zu definieren und vieles anderes mehr. Der starke Kalibrierungsmechanismus erlaubt das liniarisierte Halbtonniveau nicht nur zur Bildaufzeichnung auf der die Platte (auf die dünne Maskenschicht der digitalen Photopolymere) sondern auch auf den gesamten Druckprozess zu übertragen. Diese Eigenschaft erlaubt es die Druckqualität für ein weites Spektrum vom Materialien, Druckfarben und Walzen zu stabilisieren.

Workflow solutions at software RIP FlexWorks Client Screenshot ColorViewer Screenshot Imposer Screenshot Spooler Screenshot

Plattform
Intel/PC compatible computers
Apple Macintosh kompatibel
For PostScript and TIFF- files
Module

Server,
Client,
Viewer (image viewing),
Imposer (image imposition),
Spooler (control of IB)

Minimale Anforderungen an die Computer Konfiguration
Pentium III, 256Mb RAM, 40GB HDD
Betriebs- system

Windows 2000/XP

Bildformate und -auflösung
Entsprechend dem LaserGraver Model (die aktuellen Grenzen werden vom Festplattenspeicher gesetzt)
Input-Daten Formate
PostScript, TIFF, PCX
Anschluss zum LaserGraver

RS232 und IEEE1284 ECP Parallel Port

Software configurations in corporate network

Das FlexWorks hat eine Client-Server Architektur. Der Hauptteil der Datenprozessarbeit wird von einem Spezialmodul der Software ausgeführt, dem Server, der unter Windows 2000/XP (Intel/PC platform) arbeitet. Wenn es erforderlich ist, kann er auf einem sehr leistungsfähigen Multi-Prozessor-Computer laufen, um den vollständigen Bilddatenprozess für große Flexodruckereien. Die Eingabedateien können dabei von verschiedenen Computersystemen übernommen werden (Mac, PC, Silicon Graphics, Sun). Um den Datenformierungsprozess zu kontrollieren, wird ein separates Klientenmodul, der Client, verwendet. Er kann auf irgend einem Netzwerkcomputer installiert werden und präsentiert einen aktuellen Kontrollpaneel des Servers. Durch einen leistungsfähigen Algorithmus für Parallelberechnungen kann der Server simultan mehrere PostScript-Dateien von mehreren Nutzern (Clients) bearbeiten.

Da das FlexWorks eine offene Software ist, setzt es dem Nutzer keine Grenzen bei der Auswahl des RIP. Hier kann mit irgendeinem RIP PostScript gearbeitet werden, dass die Funktion hat, das rasterisierte (bitmap) Bild in Form von TIFF-Format zu exportieren. Das FlexWorks wurde erfolgreich getestet mit Nexus, FlexRIP, OpenRIP Flexo und Harlequin. Und selbstverständlich wird die immer populärere Scanntechnologie "Dot-to-Dot" ebenfalls unterstützt.

Für bitmap-Bilder, die auf eine andere Art vorbereitet wurden (durch FlexWorks oder ein anderes RIP), hat das FlexWorks-Packet einige Softwareinstrumente, z. B. Screen- proofing und Imposition.

Das Screen-proofing-Modul,der ColorViewer, hat den Zeck, die Bitmap-Dateien (Digitalfilme) zu überprüfen, die für das Aufzeichnen auf ein digitales Photopolymer durch den LaserGraver vorbereitet wurden. Es kann die Farbseparationen von einem Job kombinieren, wo jeder Digitalfilm mit "seiner" Farbe koloriert ist. Diese Methode unterscheidet sich wesentlich in Bezug auf eine für das Proofing der PostScript-Files verwendete, wo weder der Rasterstrukturtransfer noch die Reproduktion von Balkenobjekten garantiert sind. Der Digitalfilm ist eben das Bild, das auf der Maske des Photopolymers aufgezeichnet werden wird, weshalb alle Elemente des zukünftigen Bildes mit Garantie überprüft werden können. Nur durch den ColorViewer kann das Bid mit einem Zoomfaktor untersucht werden, um den Überdruck und das Trapping, die Raster- und Rosettenstruktur, den Anteil jeder Farbe in jedem Bildpixel, die Liniendicke usw. zu überprüfen.

Die Imposition, der modulare Imposer, macht die Kombination verschiedener Bilder ( z. B. die Farbseparationen) in einem Job möglich. Diese Fuinktion macht es möglich, die in Form von separaten Dateien dargestellten Bilder mit hoher Akkuratesse zu gestalten. Die Imposition-Prozedur wird mit Bitmap-Dateien ausgeführt, d. h. nach dem Bearbeiten der PostScript-Quelle. Im Ergebnis ist es möglich, verschiedene Bilder Seite an Seite in einem Stapel auf einer Platte zu stellen. Man kann die Farbseparationen oder kleine Bilder wiederholt kombinieren (wie es für den etikettendruck typisch ist) oder gerade ein Set von verschiedenen Bildern mit variablen Parametern (Lineariatur und Winkel, Rasterpunktform, usw.) entsprechend der Kapazität des LaserGraver und der anderen Geräte für den Photopolymerprozess optimieren.

Ein allbekanntes Problem beim Flexodruck -eine "tote Zone" im Hochlichtbereich- könnte leicht enträtselt werden, wenn man die Technologie der Hybridrasterisierung ComboScreen anwendet. Diese Technologie kombiniert die Vorteile der stochastischen (frquenzmodulierten) Raster im Hochlichtbereich und der regulären Raster im restlichen Halbtonbereich. Mittels des ComboScreen kann man gleidende Halbtöne beginnend mit 1% drucken!

Der Datentransfer vom Hauptcomputer zum LaserGraver erfolgt über einen Standartcomputer, und so kann man ein langes Anschlusskabel (bis zu 12 m) verwenden, was für reale Betriebsbedingungen sehr wichtig ist. Der Spooler, das für den Datentransfer vom Hauptcomputer zum LaserGraver verantwortliche FlexWorks-Modul, kontrolliert alle Technologieparameter des Bildes, die auf die Maskenschicht des digitalen Photopolymer aufgezeichnet werden. Im Falle eines großen Volumen an aufzuzeichnenden Daten empfiehlt es sich, einen seperaten Computer für den Spooler zur Kontrolle des LaserGraver einzusetzen.

 

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